CD
Die Compact Disc, abgekürzt CD, ist ein optisches Speichermedium zur digitalen Datenspeicherung. Sie wurde Anfang der 1980er Jahre eingeführt, um die Schallplatte als Speichermedium für Musikinhalte abzulösen. Später wurde ihr Verwendungsspektrum erweitert und seit den frühen 1990er Jahren ist sie auch im Bereich der Datenspeicherung von Computern im Einsatz.
Datenkapazität einer CD früher und heute
Die Datenkapazität einer handelsüblichen CD lag zunächst bei 650MB, was umgerechnet 74 Minuten Musikspielzeit entspricht. Diese 74 Minuten kamen der Legende nach zustande, weil als Anforderung seitens der Musikindustrie zumindest Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie komplett auf einen Tonträger passen sollte. Diese hatte in der favorisierten Interpretation eine Länge von exakt 74 Minuten und daraus ergab sich wiederrum ein Durchmesser von 12cm für die Datenscheibe. Inzwischen sind CDs auch mit höherer Speicherkapazität bis zu 900MB erhältlich.
Um eine CD auslesen zu können ist ein spezieller Laser notwendig, der das Medium von innen nach außen ausliest, während die CD sich dreht. Die Daten sind dabei in Gruben und Flächen, welche die Bits 0 und 1 aus dem digitalen Binärsystem wiederspiegeln, unterteilt. Der Laserstrahl reflektiert an diesen Gruben und Flächen unterschiedlich, anhand dessen die Daten ausgelesen werden können. Im Abspielgerät werden die binären Daten dann anschließend umgewandelt und beispielsweise als Musik ausgegeben.
Read-only CDs
Anfangs war es nur möglich, gepresste CDs zu kaufen, deren Inhalt nicht mehr verändert werden konnte, diese CDs nennt man „read-only“. Inzwischen gibt es CDs die einmal beschrieben werden können (CD-R) und CDs die beliebig oft wieder beschrieben werden können (CD-RW). Mit einem handelsüblichen Brenner kann dies an jedem Computer ausgeführt werden.
Weiterentwicklung der CD ist die DVD, welche bei gleicher Größe eine wesentlich größere Datenmenge speichern kann.