Computer
Heute ist eine Welt ohne Computer nicht mehr vorstellbar, denn die Rechenmaschinen bestimmen förmlich unseren Alltag. Die Geschichte von Computern beginnt aber bereits früh, denn etwa 5.000 vor Christus wurde, man vermutet in Babylonien, der Abakus entwickelt. Es war die erste Rechenmaschine und damit Vorbild für alle weiteren Überlegungen, die das Verarbeiten von Daten vereinfachen sollten.
Den richtigen Entwicklungsschub gab es jedoch erst im 20. Jahrhundert. So entwickelte zum Beispiel Konrad Zuse in den 30er Jahren den ersten programmgesteuerten Rechner und in den 50er-Jahren verkaufte IBM mit dem Modell “650″ den ersten massenproduzierten Computer der Welt. Dieser konnte immerhin insgesamt 1.800 Mal verkauft werden. Und die Erfolgsgeschichte ging stets weiter: 1976 wurde von Steve Jobs und Steve Wozniak die Firma Apple gegründet, 1977 folgte auch schon die Gründung des heutigen Softwareriesens Microsoft durch Bill Gates und Paul Allen. Der Begriff des Computers leitet sich übrigens aus dem Lateinischen ab. Computare bedeutet soviel wie “zusammenrechnen”.
Heutzutage ist ein Computer nicht mehr lediglich für die Verarbeitung von Daten nutzbar. Textverarbeitung, Spiele, Kommunikation, Abspielen von Musik, Steuerung anderer Geräte – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Forschungen zufolge haben etwa 68 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bereits Zugang zum Internet gehabt. Statistiken belegen, dass etwa 16 Prozent der gesamten Weltbevölkerung einen Computer besitzen. Computerkenntnisse sind in vielen Berufen bereits ein wichtiges Einstellungskriterium und ein handschriftlicher Lebenslauf gilt überwiegend als altmodisch.
Mittels des Einsatzes eines Computers wurde auch das längste Musikstück der Welt “komponiert”. Der Song “Longplayer” ist 1.000 Jahre lang und spielt seit dem 31. Dezember 1999 in London im Leuchtturm von Trinity Buoy Wharf.